Veranstaltungen

BERLINER INNOVATIONSDIALOG BAU

BAUWIRTSCHAFTLICHE PERSPEKTIVEN FÜR DAS WACHSENDE BERLIN

Ringvorlesung 2019/20

Der „Berliner Innovationsdialog Bau“

Praxis unterstützt Lehre und Forschung

Das Fachgebiet Bauwirtschaft und Baubetrieb der TU Berlin, Univ.-Prof. Dr.-Ing. Matthias Sundermeier, hat mit dem IZB e.V. den „Berliner Innovationsdialog Bau“ ins Leben gerufen, der seit  dem Wintersemester 2018 /2019 Studierende und Praktiker in den Räumen der TU zusammenführt.

Der Verein InnovationsZentrum Bau Berlin Brandenburg e.V. (IZB e.V.) hat es sich seit fast dreißig Jahren zur Aufgabe gemacht, Innovationen im Bauwesen zu fördern und zu verbreiten. Der Verein ist eine Plattform für die Verbreitung und den Austausch von baufachlichen Informationen. Der Verein verfolgt das Ziel, die Akzeptanz bautechnisch nachhaltiger Innovationen zu verbessern, und fördert die Bildung von Netzwerken zwischen Industrie, öffentlicher Hand, Bau- und Immobilienwirtschaft, Dienstleistern, Wissenschaft und Politik und unterstützt den Technologie- und Wissenstransfer.

Nach dem Thema „STRUKTURWANDEL AM BAU – HERAUSFORDERUNGEN FÜR DIE ZUKUNFT“ im Wintersemester 2018 / 2019 vertieft die  aktuelle Vorlesungsreihe das Thema

„BAUWIRTSCHFTLICHE PERSPEKTIVEN FÜR DAS WACHSENDE BERLIN“.

Impulsvorträge und Diskussionen mit den Teilnehmern finden jeweils Mittwochs, im Abstand von zwei Wochen, um 18.00 c.t. Uhr in der TU Berlin - Campus Wedding  - statt.

Kurzfassungen der Vorträge

16. OKTOBER 2019

IMMOBILIENMAKRT I: TRENDS AUS DER VOGELPERSPEKTIVE

Andreas Schulten, Bulwiengesa Berlin

In seinem komplexen Überblick skizzierte Andreas Schulten, einer der kompetentesten Kenner des Immobilienmarktes in der Hauptstadtregion, seine Marktbeobachtungen wie folgt:
Tendenziell ist das Immobilienklima seit 2018 sinkend, wobei das Segment Wohnen noch weitgehend stabil bleibt.
Banken signalisieren jedoch schon eher eine eingeschränkte Finanzierungsbereitschaft. Das niedrige Zinsniveau könnte sich aber umkehren und zu besseren Ertragschancen für Anleihen und Wertpapiere führen, was Auswirkungen für den Immobilienmarkt zu Folge hätte. Der Rückgang des Wirtschaftswachstums wird vorerst wohl nur geringe Auswirkungen auf den Wohnkonsum haben.
Die unterschiedliche regionale Nachfrage nach Wohnimmobilien wird die ungleiche Entwicklung in den Ballungsräumen und den ländlichen Gebieten eher unterstützen. Die Grundstücksproblematik wächst insbesondere in den Ballungsräumen seit drei Jahren mit stärkerer Dynamik.

Seit 2016 wird ein Anstieg von Büro- und Hotelprojektvolumina festgestellt, während das Volumen von Wohnimmobilien eher stagniert.
In den größten deutschen Städten wurden je 1.000 Einwohner zwischen 4,98  Wohnungen in Frankfurt am Main und 1,12 Wohnungen in Leipzig fertiggestellt. Berlin liegt mit 2,55 Wohnungen im Mittelfeld zwischen Stuttgart und Düsseldorf.

Eingehend auf die Frage „Immobilienmarkt und Baukapazitäten – Erwischt uns das ungleiche Paar kalt ?“ führte er aus , dass auf dem Baumarkt in Berlin keine Entspannung zu erkennen ist. Obwohl in Berlin so viel gebaut wird wie in Frankfurt am Main, Düsseldorf und Köln zusammen, ist erst ein Drittel des geplanten Bauvolumens bereits fertiggestellt.
Seine Ausführungen zu den Baukapazitäten in der Hauptstadtregion deckten sich weitgehend mit dem Vortrag von Prof. Dr Sundermeier in der IZB-Veranstaltung am 10. Juli 2019: Engpässe bei Material und Personal sind ein Treiber für die Baukosten. Bei Betrachtung der Preissteigerungen nach Gewerken stehen Technische Anlagen, Ausbau- und Rohbauleistungen an der Spitze. Nach wie vor ist die Arbeitsproduktivität im Baugewerbe gemessen an der Gesamtwirtschaft sehr schwach. Die Arbeitsplätze sind wenig attraktiv und auch die niedrigen Löhne sind für das Fehlen von Fachkräften in den Bauberufen mit verantwortlich.

 

Frank Schrecker, Vorstandsvorsitzender Wohnungsbaugenossenschaft Berolina eG

Die Sicht der Wohnungsgenossenschaften auf den Immobilienmarkt stellte Andreas Schrecker vor. 90 Wohnungsbaugenossenschaften bewirtschaften in Berlin rund 200.000 Wohnungen. Sie bilden nach den landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften das größte Segment des gemeinwohlorientierten Immobilienmarktes. Er stellte die Bau- und Bewirtschaftungsstrategie am Beispiel der Berolina eG vor, die gemäß Genossenschaftsgesetz von 1889 darauf gerichtet ist, „die Wirtschaft ihrer Mitglieder oder deren soziale oder kulturelle Belange durch gemeinschaftlichen Geschäftsbetrieb zu fördern“.
Herausforderungen für alle Genossenschaften sind die Bestandsentwicklung und Anpassung an die demografische Entwicklung, Anpassungen an den Klimawandel und Maßnahmen zum Klimaschutz, die Anpassung an die digitale Zukunft, veränderte Technische Standards, wie z. B Brandschutz und der Neubau von Wohnungen zur Diversifizierung des Wohnungsangebotes. So kann seine Genossenschaft auf die Erfahrungen mit dem Bau von 350 Wohnungen seit dem Jahr 2000 aufbauen.

Gerade für die Begegnung der anstehenden Herausforderungen und den damit verbundenen erforderlichen Investitionen benötigt jede Wohnungsbaugenossenschaft Eigenkapital. Die Herrichtung zur Wiedervermietung einer leergezogenen Wohnung wird auch immer teurer. Hierfür sind bis zu 35.000 Euro je Neuvermietung zu investieren. Um die Zielmarke der Berolina 1.300 seniorenorientierte Wohnungen zu erreichen, das ist ein Drittel des Bestandes, werden Investitionen in Höhe von rund 30 Millionen Euro erforderlich. Bei 1,5 Millionen Mietwohnungen in Berlin, sind das 11,5 Milliarden Euro, die von den Immobilieneigentümern allein für diese Modernisierungen aufgebracht und umgesetzt werden müssen.

Dem steht das Vorhaben des Berliner Senats entgegen, einen Mietendeckel einzuführen. Frank Schrecker begründete die vehemente Ablehnung des Mietendeckels durch die Berliner Wohnungs- und Bauwirtschaft nicht nur mit der Minderung der Mieteinnahmen und deren Fehlen für Investitionen, sondern auch mit der Nichteignung für das Ziel der Mietenstabilisierung. Denn der Zuzug nach Berlin hält an und es werden Wohnungen gebraucht. Es ist zu befürchten, dass der Deckel sogar den Druck auf den Mietwohnungsmarkt noch erhöht, denn Umgehungen durch Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen oder möblierte Wohnungen schaffen nicht mehr Wohnungen, sondern erschweren den Wohnungszugang für Geringverdiener.  Zudem ist abzusehen, dass nach dem Aufheben der Mietendeckelung, geplant nach fünf Jahren, ein gewaltiger Mietensprung kommen könnte. Wobei aber bis dahin der Instandhaltungsstau der Wohngebäude immens steigt. Stattdessen empfahl er „Wuchermieten bekämpfen, soziales Mietrecht durchsetzen, faire Vermieter stärken! 


Beide Vorträge wurden in reger Diskussion reflektiert.
 

Mehr als 100 Teilnehmer, Studierende der TU Berlin und externe Fachleute, nahmen an der erfolgreichen Auftaktvorlesung teil. Sie ist eine von der Architektenkammer Berlin anerkannte Fortbildungsveranstaltung.

(Die Vortragsunterlagen können beim IZB e.V. angefordert werden: Email: info [at] izb-ev.de)

Die kommende Vorlesung findet zum Thema „Berlin gestalten und perspektivisch planen“ am Mittwoch, den 30. Oktober 2019 wieder um 18.00 Uhr im TU Campus Wedding statt.

Weitere Themen im Wintersemester 2019 / 20 sind:

  • Bauwirtschaftliche Strategien und Herausforderungen aus Investorensicht,
  • Großprojekte für eine zukunftsfähige Stadt,
  • Stadtentwicklung und Bauwerksplanung im digitalen Zeitalter,
  • Personalbedarf der öffentlichen Hand und Nachwuchsförderung.

Die Teilnahme an der kostenlosen Ringveranstaltung wird übrigens von der Architektenkammer als Fortbildung anerkannt! Bitte melden Sie sich über das Anmeldeformular auf der rechten Seite an.

Studierende der TU Berlin melden sich bitte direkt über das Fachgebiet Bauwirtschaft und Baubetrieb an.

Termine und Programm:

16.10.2019

IMMOBILIENMARKT I: TRENDS AUS DER VOGELPERSPEKTIVE
Andreas Schulten, Bulwien Gesa; Frank Schrecker, Wohnungsbaugenossenschaft „Berolina“ eG

30.10.2019

IMMOBILIENMARKT II:  BERLIN GESTALTEN UND PERSPEKTIVISCH PLANEN
Sebastian Czaja, FDP; Mario Hilgenfeld, BBU Verband Berlin-Brandenburgscher Wohnungsunternehmen

13.11.2019

METROPOLE BERLIN – HERAUSFORDERUNGEN EINER WACHSENDEN STADT
Helmut Grätz, Berliner Verkehrsbetriebe; Lisa Paus MdB, Bündnis 90/Die Grünen

27.11.2019

BAUWIRTSCHAFTLICHE STRATEGIEN UND HERAUSFORDERUNGEN AUS INVESTORENSICHT
Siemensstadt 2.0 - Stefan Kögl, Siemens Real Estate; Martin Rodeck, EDGE Technologies

11.12.2019

GROSSPROJEKTE FÜR EINE ZUKUNFTSFÄHIGE STADT
Humboldtforum – Dr. Michael Stauch, SKP Ingenieure; Karstadt Neukölln – Thibault Chavanat, Signa Gruppe

22.01.2019

STADTENTWICKLUNG UND PLANUNGSPROZESSE IM DIGITALEN ZEITALTER
Berlin TXL – Prof. Dr. Philipp Bouteiller, Tegel Projekt GmbH; BIM Management – Dirk Otterson, Züblin AG

05.02.2019

PERSONALBEDARF DER ÖFFENTLICHEN HAND
Dr.-Ing. Ralf Ruhnau, Baukammer Berlin; Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat, angefagt


Expertengespräch – „Baukosten im Wohnungsneubau“ am 10. Juli 2019 beim BBU in Berlin

Die Herstellungskosten für neue Wohnungen sind in den letzten Jahren auf rund 2.500 Euro je Quadratmeter gestiegen. Empfehlungen für Maßnahmen zur Begrenzung der Kosten haben der BBU und das Fachgebiet Bauwirtschaft und Baubetrieb der TU Berlin erarbeitet. Bisher fehlt je-doch wirksames Handeln von Politik und Verwaltung um dem Kostenanstieg entgegenzuwirken.

Am 10. Juli 2019 führten das „InnovationsZentrum Bau Berlin Brandenburg e.V.“ (IZB e.V.) und das Fachgebiet Bauwirtschaft und Baubetrieb der TU Berlin, Univ.-Prof. Dr.-Ing. Matthias Sundermeier, die Vortrags- und Diskussionsveranstaltung im Rahmen des „Berliner Innovationsdialog Bau“   mit Unterstützung des BBU Verband Berlin Brandenburgischer Wohnungsunternehmen durch.

Berlin und der engere Verflechtungsraum sind seit 2011 jährlich um rund 40.000 Einwohner gewachsen. Leerstehende Wohnungen gibt es nicht mehr. Die Mieten und die Kaufpreise für Wohnungen sind ge-stiegen. Dass allein Berlin in den nächsten Jahren rund 200.000 zusätzliche Wohnungen braucht, ist unbestritten. Das wären mindestens 20.000 Wohnungen pro Jahr. Doch die tatsächlichen Neubauzahlen (2018 = 16.700 fertiggestellte Wohnungen)  halten nicht Schritt.

Die Veranstaltung klärte verschiedene Fragen, wie z.B.

1. Wie hoch sind die Baupreise heute tatsächlich?
2. Kann die Bauwirtschaft überhaupt mehr Neubau und Modernisierung von Immobilien und Infrastruktur leisten?
3. Wohin könnten sich die Kauf- und Mietpreise entwickeln?
4. Welche Empfehlungen zum kostengünstigen Bauen sollten umgesetzt werden?

Dr. Lippert der Vertreter des Hausherrn und Technische Leiter im BBU stellte eine vergleichende Analyse von 163 realisierten Mietwohnungsneubauvorhaben mit fast 14.000 Wohnungen in Berlin, Branden-burg und in ausgewählten bundesdeutschen Großstädten vor. Die Herstellungskosten der neu gebauten Wohnungen (KG 200 bis 700 Brutto -  ohne Grundstückskosten) liegen bei rund 2.500 Euro je Quadratmeter. Sie sind seit 2015 um rund 500 Euro, das sind 20 bis 25 Prozent, gestiegen. Auf der Basis dieser Analyse beschrieb er Elemente einer Strategie kostengünstigen Bauens und erläuterte Handlungsempfehlungen zur Kostensenkung. Kostengünstiges Bauen erfordert immer eine komplexe Betrachtung aller Einflussgrößen und ein entsprechend komplexes Handeln aller direkt oder indirekt Beteiligten.

Die Empfehlungen gliederte er in drei Handlungsfelder:

1. funktionale und kostentechnische Optimierung der Neubauprojekte,
2. prozesstechnische Optimierung in den Unternehmen,
3. Optimierung des Rechts- und Handlungsrahmens.

Insbesondere in letzterem Handlungsfeld müssen Politik und Verwaltung deutlich bessere Voraussetzungen für den Bau neuer Wohnungen schaffen: 

  • Motivation der öffentlichen Verwaltung verändern – Unternehmen als Partner verstehen komplexes zielorientiertes Handeln der Verwaltung im Sinne der Schaffung von dringend benötigtem Wohnraum
  • schnellere und umfassendere Bereitstellung von Baugrundstücken durch das Land Berlin
  • zügige Bebaubarkeit von Grundstücken sicherstellen
  • Überprüfung und ggf. Reduzierung insbesondere zusätzlicher Anforderungen
  • Partizipation ziel- bzw. ergebnisorientiert gestalten.

Die Studie steht auf den Seiten des des BBU zum Download zur Verfügung.

Anschließend erläuterte Prof. Dr. Sundermeier Marktbeobachtungen zu den Kapazitätsproblemen in Bauhandwerk und Bauwirtschaft.
Angesichts des hohen Auftragsbestandes der Bau- und Ausbauunternehmen muss von der völligen Kapazitätsauslastung des Baugewerbes ausgegangen werden. Das Bauen in Deutschland ist wegen der niedrigen Produktivität und der regional sehr unterschiedlichen Nachfrage nach Bauleistungen von ei-nem Marktversagen zumindest in Teilmärkten bedroht, was zu überlangen Bauzeiten und gravierenden Preissteigerungen führt.
Die Strukturprobleme der Bauwirtschaft und die niedrige Produktivität der Leistungserstellung kenn-zeichnen die Produktivitätshemmnisse:

  • politisch getriebene, stark volatile Nachfrage – kurze bzw. wenig planbare Nachfrage- und Produktzyklen
  • hohe Regulierungsdichte in der Produkt- und Marktgestaltung, fehlende Innovationsanreize in der Marktbreite
  • Vielzahl organisatorischer und ökonomischer Schnittstellen: traditionelle Trennung zwischen Planung und Bauausführung, hohe Arbeitsteiligkeit innerhalb der Planung und Ausführung
  • substanzielle Änderung der Marktgegebenheiten – z.B. Einsatz von Billiglohn-Arbeitskräften
  • Kapazitätsengpässe und Know-how-Verlust bei Bauherren, Planern und Baufirmen
  • hohe konfliktbedingte Transaktionskosten und Ergebniseinbußen.

Die seit 1991 erkannte „Produktivitätslücke“ beim Bauen beträgt ca. 40 %. Die Ergebnisse der Analyse des BBU bekräftigte er. In den letzten vier Jahren sind die Preise für Aus-bauarbeiten um ein Fünftel und für Rohbauarbeiten um ein Sechstel gestiegen, wobei zu berücksichtigen ist, dass sich das Verhältnis der Rohbauarbeiten (KG 300) zu den Ausbauarbeiten (KG 400) auf 40 zu 60 umgekehrt hat. In einzelnen Gewerken, wie bei Heizungs-, Elektro-, Gerüst- und Erdarbeiten, sind im gleichen Zeitraum die Preise zwischen 26 und 38 Prozent gestiegen.

Da auch der Fachkräftemangel im Baugewerbe höher ist als in der Industrie wird sich die angespannte Situation auf dem Baumarkt noch fortsetzen. Hier wäre auf Vorschlag von Prof. Dr. Sundermeier ein „Ausbildungspakt Bauwirtschaft“ dringend erforderlich. Dies ganz besonders auch mit den Hochschulen und Universitäten, denn die Nachfrage der Bauwirtschaft und des öffentlichen Dienstes nach Bauingenieuren kann nicht gedeckt werden.

Laden Sie den Vortrag hier herunter!

In der abschließenden langen und lebhaften Diskussion der über 60 Teilnehmer wurden die Inhalte der Vorträge und das neue Format des „BERLINER INNOVATIONSDIALOG BAU“ von IZB und dem Fachgebiet Bauwirtschaft und Baubetrieb der TU Berlin sehr begrüßt. Dieses Forum führt die Vertreter der Bauwirtschaft, der Planer, der Kammern zusammen und hilft die Unzufriedenheit über die Rahmensetzungen von Politik und Verwaltung zu artikulieren.

Mit der Wiederaufnahme der gleichnamigen Ringvorlesung im Wintersemester 2019 /2020 wird an den erfolgreichen Start im vergangenen Oktober angeknüpft. Die Vorträge mit Diskussion werden an folgenden Terminen jeweils um 18:00 Uhr ct stattfinden.


Ringveranstaltung in Kooperation mit der TU Berlin, Fachgebiet Bauwirtschaft und Baubetrieb, Univ.-Prof. Dr.-Ing. Matthias Sundermeier, zum Themenkomplex:
Herausforderungen für die Zukunft

Das Fachgebiet Bauwirtschaft und Baubetrieb am Institut für Bauingenieurwesen der TU Berlin führte erstmalig mit Unterstützung des InnovationsZentrums Bau Berlin Brandenburg e.V., den „Berliner Innovationsdialog Bau“ durch. Im Abstand von zwei Wochen im Wintersemester 2018/19 wurde er als Ringeranstaltung veranstaltet. Themen und Referenten waren:

31.10.2018
Wandel des Baumarktes und Rahmenbedingungen

Univ.-Prof. Dr.-Ing. Matthias Sundermeier: Einführung
Wilfried Eichhorn, IG Bau Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt

14.11.2018
Innovativer Wohnungsbau:Herausforderungen für Bauwirtschaft und Bauherren

Dr. Böhm, B&O Bad Aibling
Dr. Lippert, Leiter Bereich Technik BBU Verband Berlin Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V.

28.11.2018
Innovative Infrastrukturprojekte: Herausforderungen für Bauwirtschaft und Bauherren
Herr Brandenburger, DEGES
Herr Ehrbar, Deutsche Bahn

12.12.2018
Ressourcenflexibilisierung / Wandel der Unternehmensstrukturen
Hr. Kaufmann, Kaufmann Bausysteme
Hr. Afheldt, Zeppelin Rental

16.01.2019
(Management-) Strategien zur Effizienzsteigerung
Dr. Altner, Implenia AG (Lean Construction)
Hr. Waldöstl, vrame Consult (BIM Praxis-Bericht)
Sebastian Kaluza, abaut GmbH (Digitalisierung von Bauprozessen)

30.01.2019
Neue Wettbewerbs- bzw. Beschaffungsmodelle
Herr Schautes, HOWOGE - Leiter Neubau
Herr Wadle HOWOGE - Leiter Schulbau
Arcadis angefragt

13.02.2019
Nachwuchs für den Bau – Potenzial und Anforderungen an die Arbeitsgestaltung
Dr. Manja Schreiner, Fachgemeinschaft Bau Berlin Brandenburg e. V.
Dieter Mießen, Frisch und Faust Tiefbau